Für Großdarstellung Fotos anklicken

Die Fotos stammen vom Wegesrand neben einer
Mähwiese in Niedersachsen ca. 55 km von der Autobahn und 5 km von einer
Landestrasse entfernt liegend. Einzelne Vorkommen auf der Wiesenfläche
konnten vom Eigentümer identifiziert und manuell ausgestochen werden.
|
Es
unterscheidet sich in Wuchsform (strauchartig) und Blatt stark von anderen
Kreuzkrautarten. Es bildet keine Blattrosetten, so dass man es im
Vegetationszyklus leider erst zur Blütezeit sicher erkennen kann.
Das Schmalblättrige Greiskraut ist
mehrjährig und ursprünglich aus Südamerika eingewandert. Man sieht es
zur Hauptblütezeit von August bis Oktober millionenfach an Autobahnen.
Die Verbreitung lässt sich auf Windflug, anhaftende Samen an Fahrzeugen,
die weit mitgetragen werden und mangelnde Pflegeschnitte (insbesondere der
Mittelstreifen) zurück führen.
In Deutschland
wurden bereits im Jahre 1996 von der TU Braunschweig (Dr. Detlef Griese)
Untersuchungen von Vorkommen an der Bundesautobahn A2 vorgenommen und
ausgewertet. Es wurden einzelne Vorkommen in Niedersachsen und
Sachsen-Anhalt bis nach Brandenburg kartiert.
Mittlerweile
findet sich nicht nur auf der Ost-West-Linie, sondern von Nord- bis hin
nach Süddeutschland das Schmalblättrige Kreuzkraut und das nicht nur an
Autobahnen, sondern auch an Bundes- und Landstraßen sowie an weit
abgelegenen Kreisstraßen und auf Futtermittelgewinnungsflächen, wie die
Fotos beweisen.
In der Schweiz
steht Senecio
inaequidens seit 2004 auf
der Schwarzen Liste (Schweizerische Kommission für die Erhaltung von
Wildpflanzen, www.cps-skew.ch ).
"(...) Sämtliche Arten der Schwarzen Liste unterliegen der
besonderen Sorgfaltspflicht. Invasive
Pflanzen vermögen sich auf Kosten einheimischer Arten in der Natur
zu etablieren. Sie tragen weltweit zum Rückgang der
biologischen Vielfalt bei. Gemäß Art 8 h) des Übereinkommens über die
Biologische Vielfalt muss das Einbringen solcher Arten verhindert und
bereits etablierte Arten kontrolliert oder beseitigt werden (...)
|